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Kinderarmut in Kiel
9.409 Kinder in Kiel, das sind 33 % der unter 15-Jährigen, erhalten Leistungen nach dem SGB II (Sozialgeld) (Stichtag: 30.06.2007; Landeshauptstadt Kiel, Quartalszahlen 2007).
In Kiel ist demnach mindestens jedes dritte Kind arm. Doch Armut lässt sich schwer messen - längst nicht alle Familien, die in finanzieller Not sind, erhalten Sozialleistungen.
Im täglichen Leben bedeutet Armut mehr als kein Geld haben. Armut kann Benachteiligungen in den wichtigsten Lebensbereichen nach sich ziehen - oft mit Folgen für das ganze Leben.
Studien belegen, dass arme Kinder und Jugendliche
- schlechtere Chancen auf gute Bildung haben,
- häufiger krank sind,
- fast doppelt so viele Unfälle erleiden,
- häufiger unglücklich und einsam sind,
- und weniger Freunde haben.
Kieler Sozialberichte –
Wer und wie viele leben in welchem Kieler Stadtteil in relativer Armut?
Die Entwicklung der Armut in Kiel 2005 (Peter Todeskino, Bürgermeister; (Alfred Bornhalm, Leiter des Amtes für Familie und Soziales) Folienbericht
Die Entwicklung der Armut in Kiel 2006 (Alfred Bornhalm, Leiter des Amtes für Familie und Soziales) Folienbericht
Sozialbericht 2007 (Alfred Bornhalm, Leiter des Amtes für Familie und Soziales) Folienbericht
Zu den aktuellen Quartalszahlen (Sozialbericht) der Stadt Kiel
Zum aktuellsten Sozialbericht der Stadt Kiel
Verteilung der SGBII- Empfänger in Kieler Sozialzentren (2010)
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